Oh nein! Es weihnachtet sehr… auf meinem Teller. Auf deinem auch?

Das ist nicht gut sagst du, denn du befürchtest Pfunde, die sich auf den Hüften breit machen?

Da denkst du wie viele, die einerseits diesen Gedanken mit sich tragen und gleichzeitig gnadenlos zuschlagen. Die Rechtfertigung vor sich selbst ist oft: ach, ist doch egal, es kommt jetzt auch nicht mehr drauf an. Die Aussicht auf süßen Genuss schlägt den Verstand. Danach ist das schlechte Gewissen groß.


Was hält eigentlich länger an– der Moment des Genusses oder das schlechte Gefühl danach?
Ich behaupte mal das schlechte Gewissen. Warum lockt das Süße aber so sehr?

Emotional und körperlich gebunden sitzt die Sehnsucht nach Süßem tief in uns fest. Die Mama gab ein Stück Schokolade zur Belohnung, weil wir artig waren. Der leckere Kuchen auf Geburtstagen ist verbunden mit einer harmonischen, glücklichen Atmosphäre. Wir sind auch irgendwie Herdentiere und genießen den sozialen Kontakt. Da ist es schwer abzulehnen.

Und nicht nur das. In den Zeiten der urzeitlichen Jäger und Sammler diente der Süßgeschmack als Hinweis auf Energie aus Kohlenhydraten. Das war wichtig, denn es drohte stets der Hunger. Deswegen widerstrebt es uns, auf Süßes zu verzichten.


Ich mach das so: Ich entspanne mich was das angeht. Ich backe Stollen, Dominosteine und Kekse. Ich verzichte nicht darauf, meine Werke auch zu verzehren.

Essen sollte meiner Meinung nach nicht in zwanghafte Kontrolle und Verbote ausarten. Es ist überhaupt nicht sinnig in der Weihnachtszeit womöglich abnehmen zu wollen oder dem Süßem zu entsagen. Der Frust über die leckeren Düfte und die lecker aussehenden süßen Verführungen und das Zusehen, wie andere freudig schlemmen ist dann bald sehr groß.

Das erzeugt Spannungen in unserem Körper, die wiederum manche unserer Organe nicht mehr richtig versorgen lassen, weil sie nicht entsprechend durchblutet werden. Wie das funktioniert kannst du in meiner Natürlich Gesund Leben Formel, die du beim Abonnieren meines Newsletters erhältst, nachlesen.
Außerdem ist es doch so: das, was ich mir gerade verbieten will, möchte ich am meisten.
Deswegen: locker bleiben in der Weihnachtszeit….


Das muss nicht heißen, ungesund zu naschen. Wobei ganz ehrlich: Naschen bedeutet i.d.R. immer viel Zucker : ( Nun, da muss man schauen, dass es erstens nicht zu viel ist und zweitens genießen. Das bedeutet wiederum Zeit nehmen, langsam und viel kauen, Aromen wirklich wahrnehmen…

Und wenn du sowieso schon vitalstoffreich und natürliche Lebensmittel verzehrst, dann kannst du auch mal zuschlagen. Was auch immer „Mal“ ist?! Auf solche Empfehlungen kann ich persönlich immer gut verzichten. Ist mir zu wischi waschi.
„Mal“ ist für mich einmal die Woche oder täglich etwas Kleines. Im Moment fahre ich die zweite Variante. Denn meine Backergebnisse sollen doch nicht vor sich hin vegetieren.

Außerdem weiß ich, dass die Zutaten, die ich verwendet habe, weitestgehend natürlich sind und den höchsten Grad an Vitalstoffen hat, die eben so möglich sind bei einem süßen Gebäck.
Na und umsonst will ich ja auch nicht in der Küche gestanden haben : )

Gern verteile ich an andere Menschen meine leckeren Lebkuchen, Dominosteine, Kekse etc. weiter. Somit minimiere ich bereits den Vorrat, den ich mir in meiner Küche zusammen gebacken habe.


Das kennst du bestimmt auch: liegt etwas Süßes zu Hause rum, dann greif ich mal eben schnell zu. Ist es nicht da, umso besser. Dann kann ich mich auch nicht verführen lassen.

Der Einsatz von Süßungsmitteln beim Backen erfolgt bei mir ganz strikt. Kein Industriezucker, d.h. kein Agavendicksaft, kein Xylit, keine Birkensüße und natürlich weder weißer, brauner oder (Roh)Rohrzucker. Alles künstliche Konzentrate, die haben bei mir nichts zu suchen.

Ich verwende Honig, am besten vom Imker, der seinen Bienen im Winter kein Zuckerwasser gibt, sondern ihnen ihren Honig lässt. Ich wundere mich nämlich nicht, warum die Bienen krank werden, Sicher sind es die Pestizide auf den Äckern und den Obstplantagen, aber auch die Zuckerwinternahrung, die absolut keine Vitalstoffe enthält.

Außerdem reduziere ich die Menge. Ist im Rezept eine Menge von 100g angegeben sind grundsätzlich nur 75% der Angabe Honig einzusetzen, weil der nämlich süßer als Industriezucker ist. Diese 75%, also in dem Fall 75g, reduziere ich dann nochmal.


Leider ist mein Einfluss auf den Zuckergehalt der Schokolade gleich Null… Ich verwende natürlich nur Schokolade mit einem Anteil von 85-99% Kakaomasse. Gern würde ich hier auch noch mein Händchen im Spiel haben. Das ist ein nächstes Projekt von mir. Schokolade selbst gemacht- aber ohne künstliche Zutaten wie viele angepriesenen Alternativen!

Ansonsten gelten für mich die üblichen Regeln: nicht hungrig auf den Weihnachtsmarkt oder auf die Weihnachtsfeier, Kinderpunsch statt Glühwein, Esskastanien statt gebrannte Mandeln.

Weihnachten selbst gibt es wie immer eine große Portion Salat vor dem Braten und schon passt nicht mehr so viel rein. Der Rotkohl natürlich selbst gekocht, die Klöße (wenn überhaupt) mit frisch gemahlenem Vollkornmehl und schon ist mein Gewissen nicht mehr ganz so rebellisch.

Natürlich esse ich mehr als sonst und genieße das Faulenzen beim Märchen schauen. Aber ich bin auch immer heilfroh, wenn ich wieder auf Salat und Süppchen umsteigen kann ; )

Vielleicht möchtest du ja mal meine Weihnachtsverführungen ausprobieren, es sind die Klassiker. So findest du hier die Elisenlebkuchen, Dominosteine, Mohnstrudel und Avocado Schokoladen Kugeln.

Bleib locker und genieße!

Weihnachtliche Grüße,
Deine Annett

2 Kommentare zu “Oh nein! Es weihnachtet sehr… auf meinem Teller. Auf deinem auch?

  1. Schöner Artikel! Lässt mich etwas entspannen. Danke dafür!

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