Ich werd doch nicht krank — ich ernähr‘ mich gesund!

Das sind meine Worte! Und das galt auch drei Jahre so, aber nun hat es mich richtig erwischt. Ein schwerer grippaler Infekt hat mich für zwei Wochen lahm gelegt. 

Aber wie kann das sein? Ich, die ja so sehr auf ihre Ernährung achtet und wirklich nur Lebensmittel statt Nahrungsmittel verwendet, frisch kocht  und überhaupt über Senf und Ketchup alles selbst produziert.

Was ist mit mir nicht in Ordnung?

Grundlegend sei zu sagen, dass ich chemische Medikamente – allen voran- Antibiotika ablehne.

Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich kurz davor war, doch zuzugreifen. Ich hatte solche Schmerzen in den Nasennebenhöhlen, dass ich nachts nicht mehr schlafen konnte. Und die meisten wissen, dass die Nasennebenhöhle mit der Stirnhöhle verbunden ist. Das wiederum kann bei ungünstiger Krankheitsentwicklung zu ernsten Schäden führen. Da hat die Pharmazie und Ärzteschaft schon gute Angstarbeit geleistet, dass das als Damoklesschwert über mir schwebte.

Aber nein- ich habe mich in die Hände einer Heilpraktikerin und deren Akupunkturnadeln begeben und meinem Körper Zeit gegeben. Für mich ist nur dies der richtige Weg, denn bei jeder Krankheit lernt das Abwehrsystem aus eigener Kraft dem Angriff zu widerstehen. Somit ist es beim nächsten Mal einfacher für ihn. Ihn dabei zu unterstützen ist mein Ziel.

Was wir aber machen ist: die Krankheit muss schnell vergehen. Wir werfen eine Pille ein, unterdrücken die Symptome mit chemischen Mitteln, die gleichzeitig auf andere Organe ihre (meist unmerkliche) Wirkung ausüben.

Die Ursache- nämlich eine falsche Lebensführung wird einfach nicht beachtet.

Und das ist das Fatale. Jede Krankheit ist ein Zeichen unseres Körpers. Es ist seine Sprache über die er mit uns spricht. Wir wollen sie aber nicht verstehen! Oder wir können Sie nicht verstehen.

Was sagt mir mein Körper mit meinem grippalen Infekt?

Ich hab die Nase voll! Mich lässt alles nur noch kalt. Ich mache dicht. Ich will jemanden etwas husten… usw.

Ist das nicht witzig? Denn genau so ist es…

Zu viel, zu oft und im Eiltempo – so würde ich meinen Alltag beschreiben. Ich habe nicht auf mich gehört. Habe immer nur gedacht: oh nächste Woche noch und dann wird’s besser mit den vielen Aufgaben. Aber nein, auch die nächste Woche wurde nicht besser. Vor lauter Terminen ging ich nicht mehr zum Yoga. Eine meiner wichtigsten Auszeiten! Und pronto habe ich sie- die Rechnung.

Und mir wurde wieder ganz deutlich vor Augen geführt: Gesundheit ist nicht „nur“ Ernährung! Das ist mit Sicherheit ein wesentlicher Faktor, aber bei einer totalen Überlastung durch Lebensaufgaben ist auch diese Versorgung des Körpers an den Grenzen.

Und darum bleibe ich zu Hause. Und nicht nur drei Tage, auch nicht eine Woche, sondern zwei Wochen, um mir die Zeit zum Ordnen, Ruhen und Genesen zu geben.

Immer in dem Bewusstsein, dass meine Gesundheit mir nicht von meinem Arbeitgeber gegeben wird. Gesundheit ist das höchste Gut. Ich kann gesund leben ohne Arbeit, aber Arbeit macht mich nicht zwingend gesund.

Wie immer ist es die goldene Waage, die Mitte, die das Maß der Dinge ist.

Die muss jeder für sich selbst erkennen und finden. Aber auf sich hören sollte man dafür.

Heilende Grüße,
Deine Annett

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