18 Insidertipps von 6 Hautexperten für eine gesunde schöne Haut ohne Hautausschlag

Profitiere  von 18 tollen Tipps die dir helfen können, dich von Hautproblemen wie Hautausschlag zu befreien.

Vielen Dank an all die tollen Frauen mit ihren ganz persönlichen Hautgeschichten, dass sie uns ihre Zeit gewidmet haben, um dich an ihren Erfahrungen und Lösungsansätzen teilhaben zu lassen. Somit findest du hier einen ganz besonderen Schatz.

Lass dich inspirieren und motivieren für eine gesunde schöne Haut!

Hinweis: Die Reihenfolge der Expertinnen stellt kein Ranking dar sondern ist rein zufällig. 

Lydia

Lydia Zauberhaut bei Annett Hansen

Lydia ist NLP-Coach, Reiki-Meisterin, Yoga-Teacher und Gründerin vom Zauberhaut Podcast. Sie unterstützt Menschen mit Hautkrankheiten dabei, Körper, Geist und Seele zu verbinden, um ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Du findest Lydia hier.

Warum hast Du Dich intensiv mit Deiner Haut und deren Pflege beschäftigt?

Ich habe mich so intensiv mit meiner Haut beschäftig, weil mich mein Körper dazu gezwungen hat. Schon kurz nach meiner Geburt hatte ich Neurodermitis. Sie hat mich viel gelehrt. Auch im Gesicht war meine Haut immer überaus sensibel und auch Akne war viele Jahre ein großes Thema für mich. Nur durch meine Haut habe ich so früh angefangen mich mit Meditation zu beschäftigen, mir meiner Bedürfnisse klar zu werden und welche Botschaft mein Körper an mich hat.

Welches sind Deine drei besten konkreten Tipps an Frauen, die unter Hautproblemen wie Hautausschlag leiden?

Es geht immer darum Körper, Geist und Seele in Einklang zu setzen, hinterfrage also um welches der 3 Elemente zu dich bisher nicht gekümmert hast

  1. Tipp für den Körper: Darmreinigung. Iss vorwiegend pflanzliche Kost. Und bezüglich der Darmreinigung verzichte 3-4 Wochen auf Zucker/Weizen. Nimm dazu eventuell Omnibiotik oder Flohsamenschalen. Falls du wirklich große Beschwerden hast lass deine Darmreinigung von einer/m Heilpraktiker/in begleiten
  2. Tipp für den Geist: Fang an zu beobachten was du denkst und welche negativen Glaubenssätze/Ängste und Zweifel sich in deinem Verstand festgesetzt haben. Hör auf dich mit deinem Verstand zu identifizieren und glaube dir deine negativen Gedanken nicht mehr. (Jede Hautproblematik ist ein wahrgewordener Glaubenssatz. Neurodermitis z.b. : ‚Ich bin nicht gut genug‘, Schuppenflechte: ‚Ich bin nicht sicher.‘, Akne: ‚Ich will nicht erwachsen werden‘ oder ‚Ich bin es nicht wert, meinen Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen.‘
  1. Tipp für deine Seele: Wir geben Körper und Geist meistens viel zu viel Aufmerksamkeit. Nur unsere Seele vergessen wir oft. Stell dir deine Seele als verlassenes Kind vor. Oft glauben wir nicht mehr daran, dass wir eine Seele haben. Nimm dir also jeden Tag Zeit z.B. zu meditieren und höre in dich rein. Gib deiner Seele wieder Raum. P.S.: Meditation kann für jeden etwas anderes sein.

Mariya Lazareva

Mariya Lazareva bei Hautcoach Annett Hansen

 

Mariya ist ganzheitliche Kosmetik-, Make-up-, Ernährungs- und Gesundheitsexpertin und coacht Mädels, die die Pille abgesetzt haben und mit unreiner Haut zu kämpfen haben.

Du findest Mariya hier.

 


Warum hast Du Dich intensiv mit Deiner Haut und deren Pflege beschäftigt?

Ich neige schon immer zu Hautproblemen. So hatte ich schon von Geburt an Schuppenflechte. Trockene Flecken, die richtig weh getan haben. Mit 15 bekam ich dann unreine Haut mit Pickeln. Cortison hat mir viele Jahre geholfen. Aber nach dem Absetzen war alles wieder wie vorher. Ich habe über die Jahre verstanden, dass damit nur die Symptome bekämpft werden. Deswegen begann ich mich ganzheitlich mit den Ursachen auseinander zu setzen.

Welches sind Deine drei besten konkreten Tipps an Frauen, die unter Hautproblemen wie Hautausschlag leiden? 

  1. Es ist sinnvoll, sich an die richtigen Personen zu wenden, die einen dabei unterstützen auf kürzestem Weg eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. Denn ich habe viel Geld in Kosmetik investiert, die mir schlußendlich nicht geholfen hat. Allein ist es schwierig in der Informationsflut die Orientierung zu behalten und zu unterscheiden, was richtig oder falsch ist.
  2. Das ist auch gleich eine gute Überleitung zum nächsten Punkt. Denn wir lassen uns von z.B. Werbung zu sehr beeinflussen. Es werden häufig Produkte empfohlen, die der Haut wenig Gutes tun. Sei es, weil der „Experte“ nicht wirklich Ahnung hat oder mit fadenscheinigen Versprechungen nur ein Produkt verkauft werden soll. Deswegen sei kritisch gegenüber Informationen und glaube nicht alles.
  3. Jede Haut ist individuell und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn z.B. empfohlen wird Zitronensaft auf die Haut zu sprühen und es brennt, dann sollte das nicht weiter gemacht werden nur weil eine reine, erneuerte Haut versprochen wird. Denn mit dem Brennen signalisiert die Haut, dass diese Art der Pflege ihr nicht gut tut. Das bedeutet: höre auf dich und deine Haut. Verwende nicht irgendeine Pflege nur weil sie vielleicht gerade im Trend ist.

Nadja 

Nadja Polzin bei Annett Hansen

Nadja ist ganzheitliche Ernährungsberaterin, Autorin, Bloggerin und leitet seit 2015 zahlreiche Online Workshops zum Thema Ernährung und Lifestyle bei Allergien und Unverträglichkeiten.

Du findest Nadja hier.

Warum hast Du Dich intensiv mit Deiner Haut und deren Pflege beschäftigt?

Hautprobleme hatte ich eigentlich schon immer, seit meiner Jugend. Das Thema Akne hat mich bis in meine späten zwanziger begleitet und war damals durchaus eine Belastung für mich. Ich habe so ziemlich alles an Produkten ausprobiert, was Linderung versprach, aber nichts half. Ich erinnere mich noch an einen Besuch bei einem Hautarzt in einem edlen Hamburger Stadtteil. Teuer ist gut, oder? Dachte ich jedenfalls.

Ich wollte wissen, warum ich immer noch Akne habe und was ich dagegen tun könnte ohne mir etwas ins Gesicht zu schmieren. Das half ja alles dauerhaft nichts. Ich sagte ihm damals, dass ich keine Salbe will, sondern ich will was über die Ursachen wissen. Er meinte nur, er könne mir nicht helfen, wenn ich keine Salbe will. Auf dem Weg nach draußen öffnete er im Vorzimmer den Schrank, nahm eine Salbe raus und wollte sie mir in die Hand drücken. „Hier, probieren Sie mal das.“ Den Moment werde ich nie vergessen. Ich war total perplex, hatten wir doch gerade zehn Minuten darüber gesprochen, dass ich keine Salbe will. Ich lehnte ab und kam nie wieder. Der Frust war enorm.

Als ich etwa 27 war, bekam ich quasi über Nacht eine Neurodermitis. Ich war schon lange Allergikerin und habe auf verschiedene Allergene reagiert, aber Hautprobleme kannte ich bis dahin nur in Form von Akne. Auch hier gab es im Prinzip nur Kortison- und Fettsalben  im Angebot. Keine Antworten.

Dass ich nachher doch angefangen habe, mich mit ursächlichen Themen zu beschäftigen, ist eher einem glücklichen Zufall geschuldet. 2012 setzte ich mir das Ziel abzunehmen und mein Personal Trainer sagte eines Tages, dass ich die Kohlenhydrate etwas reduzieren könnte. Ich schaute ihn damals verdutzt an. Immerhin erzählt man uns ja im Allgemeinen von öffentlich legitimierten Institutionen, dass Brot, Nudeln und Kartoffeln die Grundlage der Ernährung darstellen sollten.

Ich begann also zu recherchieren und staunte nicht schlecht. Etwa ein Jahr später stieß ich darauf, dass eine Gluten- und Milcheiweiß-freie Ernährung gesundheitliche Vorteile bringen könnte. Ich war ja schon eine Zeit Low Carb unterwegs und so wagte ich diesen Versuch. Meine Welt veränderte sich innerhalb von sehr kurzer Zeit so dramatisch, dass ich bis heute nichts daran geändert habe. Die ganze Liste der chronischen Erkrankungen, die ich mit Ende 20 schon mit mir rumschleppte, schrumpfte von Tag zu Tag. Das war der Zeitpunkt, als aus Interesse eine Passion wurde.

Ich habe jahrelang alle möglichen Bücher und Studien gelesen, um herauszufinden, was wir über unsere Ernährung eigentlich erreichen können. Allergien und Unverträglichkeiten rückten mehr und mehr ins Zentrum meiner Aufmerksamkeit. Die Akne bekam ich mit einer zucker- und glutenfreien Ernährung verhältnismäßig schnell gelöst.

Die Neurodermitis und die Allergien saßen allerdings tiefer und es brauchte ein weiteres Schlüsselerlebnis, um mir diese Tür zu öffnen. Mein Mann sagte damals oft, dass das alles psychisch sei. Ich habe geschimpft wie ein Rohrspatz, weil ich es nicht verstand. Er hatte allerdings Recht. Es war psychisch. Was viele immer glauben, ist, dass psychisch gleichbedeutend mit „eingebildet“ ist. Das ist es nicht. Es ist ein Symptom für etwas, was in unserem Leben nicht stimmt. Wir leben nicht im Einklang mit uns Selbst und der Körper beginnt sich durch Allergien und Hautausschläge zu wehren.

Es ist durchaus symbolisch zu verstehen. Es juckt uns etwas und wir sind nicht in der Lage uns zur Wehr zu setzen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, was das in meinem Leben ist und bis ich mich daraus befreien konnte. Es war durchaus schmerzhaft, aber es hat sich rückblickend sehr gelohnt.

Welches sind Deine drei besten konkreten Tipps an Frauen, die unter Hautproblemen wie Hautausschlag leiden? 

  1. Zunächst einmal kann ich als Ernährungsberaterin natürlich jedem empfehlen die Ernährung in den Fokus zu stellen. Unsere Haut braucht Nährstoffe. Insbesondere eine ganze Menge Vitamine, Fette und Protein. Unreinheiten sind zumeist auf zu viel Zucker zurückzuführen. Zucker führt zu Entzündungsprozessen, die sich oft auf der Haut widerspiegeln.Ebenso ist ein Vitaminmangel oft auch Ursache für eine trockene Haut. Insbesondere B-Vitamine spielen hier eine große Rolle. Darüber hinaus sollte das Trinkverhalten mal beobachtet werden. Die meisten Menschen trinken zu wenig. Es muss nicht den ganzen Tag genuckelt werden, aber zweimal am Tag einen Liter Wasser zu trinken, kann schon sehr viel ausmachen. Unsere Vorfahren haben auch keine Wasserflaschen dabei gehabt.
  2. Medikamente spielen auch eine große Rolle. Ganz besonders die Pille kann eine Ursache sein. Was viele nicht wissen, ist, dass die Einnahme der Pille zusätzlich B-Vitamine braucht. Manchmal ist es auch die falsche Pille. Hier gibt es einige Präparate, die nicht unbedingt für jeden geeignet sind.
  3. Sofern es sich um allergische Ekzeme handelt, muss in meiner Erfahrung unbedingt die Psyche mit in Betracht gezogen werden. Was juckt dich? Was willst du dir nicht eingestehen? Gegen was setzt sich dein Körper zur Wehr, was du nicht in deinem Leben anpackst? Hier stehen meist die Beziehungen im Fokus. Job, Partnerschaft, Eltern, Freunde – alles, was dir auf die Nerven geht und was du dir nicht vorstellen kannst, noch 5 oder 10 Jahre mitzumachen, gehört auf den Prüfstand und bedarf Veränderung.Viele meiner Klienten hören das nicht gern, weil Veränderung nicht immer einfach ist, aber ich kann nur empfehlen, dass es sich lohnt hinzuschauen. Wir alle haben schwierige Phasen im Leben. Kein Leben ist immer nur einfach und Friede, Freude, Eierkuchen. Ständige Veränderung und Selbstreflexion gehört dazu, wenn wir glücklich sein wollen. Das erfordert oft Mut und die Bereitschaft auch Hilfe von außen anzunehmen, um solche Veränderungen durchzustehen. Wir sind Herdentiere und wir brauchen uns gegenseitig. Es ist keine Bankrott-Erklärung, sondern zeugt von Stärke, etwas aufzugeben, was sich überlebt hat und nur noch Stress bedeutet. Sei es der Job oder die Partnerschaft.Um das herauszufinden, muss man nach Innen schauen. Das vermeiden viele, weil es weh tun kann, sich das einzugestehen, was da los ist, aber es führt in meiner Welt kein Weg daran vorbei, wenn man langfristig etwas für seine Gesundheit und auch sein individuelles Lebensglück tun möchte.Chronischer Stress ist Krankmacher Nr. 1 und die Antwort auf das, was einem Stress macht, gibt es nur im Innen. Die Haut ist nur der Spiegel der Seele.

 

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Martina 

Martina Gräf bei Annett Hansen

Martina ist DIY Naturkosmetik Coach, Podcasterin, Gründerin der DIY Naturkosmetik Tage und ausgebildete Kosmetikerin. Sie hilft Menschen dabei individuell auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmte Pflegeprodukte selbst herzustellen.

Martina findest du hier.

Warum hast Du Dich intensiv mit Deiner Haut und deren Pflege beschäftigt?

Es begann mit der Geburt meines ersten Kindes. Mein Sohn hatte Neugeborgenenneurodermitis und ich sehr trockene Haut. Ich stand vorm Drogeriemarktregal und war völlig überfordert, weil ich nicht wusste welche Pflege gut für uns ist und welche eher schädlich. Dann fing ich an zu recherchieren. Das ist jetzt 11 Jahre her.

Welches sind Deine drei besten konkreten Tipps an Frauen, die unter Hautproblemen wie Hautausschlag leiden?

Das sind natürlich sehr unterschiedliche Hautprobleme, die unterschiedliche Ursachen haben und denen man natürlich entsprechend auch mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen begegnen sollte. Wenn ich mich dennoch auf drei Tipps beschränken müsste, so würden diese wie folgt lauten:

  1. Eigne Dir ein tiefes Wissen darüber an, wie Deine Haut funktioniert!
  2. Übernimm die Verantwortung! Hautprobleme sind immer ganzheitlich zu betrachten. Es ist wirklich sehr selten, dass ein Problem alleine von außen durch die falsche Pflege entsteht. Es sind fast immer auch entsprechende innere Disposition vorhanden, die die Entstehung eines Hautproblems begünstigt. Das ist auch der Grund, weshalb Ärzte bei Problemen mit der Haut oft nur die Symptome bekämpfen können. Hautprobleme entstehen jedoch meist aus einer Kombination von falscher Pflege, falscher Ernährung und eine nicht optimalen Lebensweise. Und dazu kommen häufig auch noch hormonelle Schwankungen. Verantwortung übernehmen heißt für mich daher: Das Problem nicht einfach nur an einen Arzt „outsourcen“, sondern akzeptieren, dass man das Problem mit verursacht hat und damit auch einen großen Einfluss auf seine Verbesserung hat!
  3. Die größten Fortschritte in Richtung gesunde Haut habe ich gemacht, als ich begonnen habe meine Pflegeprodukte selbst herzustellen. Hier musste ich lernen wie meine Haut funktioniert und welche Kosmetikrohstoffe meiner Haut guttun. Deshalb kann ich jedem nur wärmstens empfehlen: Lerne Deine Kosmetik selbst herzustellen! Dabei ist super wichtig sich jemandem anzuschließen, der wirklich etwas von der Thematik versteht, denn es gibt leider mehr schlechte als wirklich gute Kosmetikrezepte da draußen.

Bianca

Bianca von Hautgeflüster bei Annett Hansen

Bianca nimmt uns auf ihrem Instagram Account mit auf ihrem Weg von einer Akne gequälten zu einer gesünderen Haut und teilt ihre Höhen und Tiefen als auch Erkenntnisse.

Bianca findest du hier.

Warum beschäftigst Du Dich intensiv mit Deiner Haut und deren Pflege?

Ich nahm die Anti-Baby-Pille für 10 Jahre zu mir und bemerkte erst 2018, dass ich immer öfter an extremen Stimmungsschwankungen litt und kaum noch belastbar war. In mir machte sich eine Art Unruhe breit und ich kam mir ständig vor im Stress zu sein. Einfach Dinge des Alltags überforderten mich und ich hatte ständig das Gefühl, nicht alles unter einen Hut zu bekommen. Ich stand plötzlich in vielen Situationen neben mir und reagierte oftmals mit einem Verhalten, das mir fremd war, auf der anderen Seite konnte ich dem aber nicht entkommen. Schon morgens war ich in einer negativen Stimmung, die ich den ganzen Tag über nicht mehr los wurde – offensichtlichen Grund gab es dafür aber keinen. Viel zu spät wurde ich durch Social Media Beiträge aufmerksam, dass es sich dabei womöglich um Nebenwirkungen der Pille handeln kann. Zum Ende hin wurde es so schlimm, dass ich die Tage bevor ich mit einer neuen Pillenpackung starten hätte sollen, nicht mehr schlafen konnte und schweißgebadet aufwachte – ich deute das bis heute als Weckruf meines Körpers.

Drei Monate nach dem Absetzen der Pille begann sich mein Hautbild im Gesicht zu verändern.  Zu Beginn zeigten sich trockene und geröteten Hautstellen, Pickel kamen zum Vorschein, doch das war erst der Anfang. Natürlich hatte ich darüber gelesen, dass es nach dem Absetzen der Pille, zu unreiner Haut kommen kann. Ich war also darauf vorbereitet und stand mit allen möglichen Hausmitteln parat. Aber es kam wesentlich schlimmer, als ich erwartet habe. Große Unterlagerungen, welche teilweise mein Gesicht verformten und in weiterer Folge unglaubliche Schmerzen verursachten, ließen mich einen Dermatologen aufsuchen. Mein Leidensweg begann. Bei der Schulmedizin stieß ich schon gleich an meine Grenzen. Ich griff zu Antobiotika und Cortisontabletten, da die Schmerzen mir meine Lebensqualität raubten. All diese Medikamente brachten keinen Erfolg, nach dem Absetzen dieser, bemerkte ich eine drastische Verschlechterung der Akne. Die Schulmedizin bot mir nun ein weiteres, viel stärkeres Medikament als einzige Lösung an. Die möglichen Nebenwirkungen dieses Medikamentes öffneten mir die Augen und ich entschied mich gegen den Rat der Ärzte und griff zu keinem weiteren Medikament. Die Akne verschlimmerte sich und die Schmerzen nahmen zu. Trotz der Schmerzen und er psychischen Belastung, stand für mich fest, dass ich zu keinem weiteren Medikament greifen werde, denn ich war davon überzeugt, dass dieses meine Lage ohnehin nur vorübergehend bessern würde und zusätzliche Nebenwirkungen mit sich bringen könnte. Ich übernahm endlich Selbstverantwortung und bildete mir meine eigene Meinung und so begann meine Reise, einen natürlichen Weg zu finden, um meine Akne zu heilen.

Welches sind Deine drei besten konkreten Tipps an Frauen, die unter Hautproblemen wie Hautausschlag leiden? 

Meine „Basics“ bei Akne:
Allgemein gilt: Consistency is the key! Dranbleiben und nicht aufgeben.

  • Ernährung
    Achte auf eine ausgewogene Ernährung!
    Verzichte auf Alkohol, Nikotin und Milchprodukte.
  • Hygiene
    Don’t touch your face! Lass die Hände aus dem Gesicht und drücke Pickel und Unterlagerungen niemals selbst aus!
    Wasche dir die Hände gründlich, bevor du dein Gesicht wäscht bzw. berührst. Wasche dein Gesicht nie mit zu kaltem oder zu heißem Wasser.
    Investiere in kleine Gästehandtücher und wechsle diese täglich.
    Wechsle deinen Kopfpolsterbezug in regelmäßigen Abständen.
    Reinige deine Beauty-Tools (Pinsel) nach jeder Verwendung.
    Besuche in regelmäßigen Abständen einen Hautspezialisten deines Vertrauens (Ausreinigung, Beauty-Treatments).
  • Skincare
    Make-up: Verwende Make-up sehr sparsam, deine Haut wird es dir danken.
    Reinigung: Eine milde und reizarme Reinigung ist der SchlüsselKeine zu aggressive Reinigungsprodukte verwenden, Abschminktücher reichen nicht aus, genau so wenig wie Mizellen Wasser.
    Finger weg von aggressiven Seifen! Seifen scheinen für viele auf den ersten Blick zu wirken, doch der Schein täuscht! Seifen sind so aggressiv, dass sie auch Bestandteile der Hautbarriere entfernen! Das möchten wir nicht – daher Finger weg von Seifen.
  • Pflegeroutine beibehalten
    Wenn du eine für dich abgestimmte Pflege-Routine gefunden hast, behalte diese bei – ein ständiges Wechseln der Produkte beansprucht deine Haut unnötig! Achte auch darauf, dass du deine Haut nicht überpflegst – weniger ist mehr! Finger weg von DIY-Skincare (von Pinterest) und Produkten mit Duftstoffen – es kommt zu Reizungen und das hat eine höhere Ölproduktion zur Folge. Dein Gesicht muss nicht gut riechen 😉
  • Sonnenschutz: Trage täglich Sonnenschutz auf
    UV Licht kann Akne-Bakterien triggern. Die Ölproduktion steigt durch UV Licht an – erhöhte Reaktionen sind die Folge. Das tägliche Tragen eines Lichtschutzfaktors verhindert Schäden durch freie Radikale durch schädliche UVA- und UVB-Strahlen, die zu Falten, Hautkrebs, Sonnenschäden und Hyperpigmentierung führen können.

Anna

Anna bei Annett Hansen

Anna hat einen Blog der sich mit dem Thema Akne beschäftigt. Mit ihrem Blog möchte sie einen Platz schaffen, um Wissen zum Thema Hautgesundheit zu vermitteln und tolle vegane Rezepte zu zeigen.

Du findest Anna hier.

Warum hast Du Dich intensiv mit Deiner Haut und deren Pflege beschäftigt?

Ich bin selbst Akne-Leidende und habe mich deswegen mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich habe viele Cremes geschmiert. Das waren wirklich etliche!! Die haben letztendlich mein Problem verschlimmert. Die Cremes waren austrocknend, sehr reizend und haben meine Haut noch viel mehr überfordert. Da das alles nichts gebracht hat, habe ich mich nach 16 Jahren endlich mal mit Hautpflege auseinander gesetzt.

Ich habe Eigenverantwortung für mich und meinen Körper übernommen. Oft  verlässt man sich auf Ärzte und deren Meinungen. Das ist auch gut, aber man lässt da oft die Eigenverantwortung aus dem Spiel. Ich glaube, wenn man es lernt ein bißchen auf sich zu hören und zu achten, weiß man oft besser was mit einem nicht stimmt. Deswegen habe ich angefangen, mir nicht jede Creme ins Gesicht zu schmieren. Ich würde sagen, ich bin keine Expertin, aber ich habe viel dazu gelernt. Meine Haut ist Aknehaut und produziert viel Sebum, ist aber gleichzeitig unglaublich trocken. Wenn ich da eine Creme drauf schmiere, die austrocknend wirkt, dann ist das eher gegenteilig. Von solchen Cremes lass ich die Finger.

Welches sind Deine drei besten konkreten Tipps an Frauen, die unter Hautproblemen wie Hautausschlag leiden? 

  1. Deine Haut muss nicht perfekt sein. Das ist das Problem auch bei mir gewesen. Ich habe lange Zeit gedacht, dass meine Haut perfekt, lupenrein sein muss oder keine großen Poren haben darf. Wenn man dahingehend sein Mindset ändern kann, dann nimmt das schon ganz großen Druck heraus. Ich bin davon überzeugt, dass dadurch auch Prozesse im Körper in Gang gesetzt werden, die die Heilung unterstützen.
  2. Verwende Pflegeprodukte, deren Inhaltsstoffe du kennst. Sicher ist das ein großes Fachgebiet, aber auf so ein paar Dinge sollte man da achten. Da ist es sinnvoll, sich ein wenig schlau zu lesen.
  3. Nimm deinen Hauttyp unter die Lupe. Ich dachte jahrelang auch ich habe total fettige Haut, weil ich Akne und Pickel habe. Aber das ist gar nicht der Fall. Schau ob manche Stellen vielleicht mehr pflegebedürftig sind als andere und handle entsprechend.

 

Wow, oder?!

Hier hast du wirklich ein Feuerwerk an Tipps an die Hand bekommen, die sich in vielen Punkten decken.

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Ich freu mich auf dich!

Deine Annett

 

 

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